Unterkünfte:
Den Sommerurlaub
Online buchen - Die kürzeste Verbindung zu einer Vielzahl von online buchbaren Quartieren finden Sie hier ...
Urlaubserinnerungen
www.meine-halbinsel.de - Machen Sie mit bei der neuen Foto-Website und zeigen uns und Ihren Freunden Ihre tollen Fotos aus der Region. Bewerten und kommentieren Sie andere Bilder. Die Anmeldung ist ganz einfach ...
Frischer Wind im Storchenhaus
Raimund Jennert ist der neue Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst. Zum Jahresbeginn nahm der 51-Jährige die Arbeit auf, der von 1999 bis 2008 den Landestourismusverband Brandenburgs leitete und nach der Zusammenlegung mit der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH dort als Abteilungsleiter tätig war.
„Es gibt viel zu tun“, sagt der dynamische Brandenburger. Die Schwerpunkte seiner Arbeit legt er auf: Fahrrad, Natur und Qualität. Zukünftig soll der Fahrradtourismus einen höheren Stellenwert einnehmen – die Bedingungen in der Region Fischland-Darß-Zingst sowie dem Küstenvorland seien bereits gut, müssten und sollten jedoch ausgebaut werden. Wenn es nach dem neuen Geschäftsführer geht, könnte sich die Region zwischen Meer und Bodden bald zu einer Modellregion für eine Qualitäts-Radregion entwickeln. Raimund Jennert, der selbst passionierter Fahrradfahrer ist, entwickelte in der Vergangenheit selbst die Zertifizierung von Radfernwegen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Dieses Wissen soll nun auch hier umgesetzt werden.
Die (sinnvolle) Verbindung von Natur und Tourismus steht ebenfalls auf der Agenda des neuen Geschäftsführers. Während seiner Arbeit für die TMB realisierte er eine Naturtourismuskampagne. Ähnliches stelle er sich auch hier vor, denn mit dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft habe man einen starken Partner und gleichzeitig eine atemraubende Landschaft vor der Haustür.
Nachholbedarf sieht Raimund Jennert bei der Qualität touristischer Angebote. Der Geschäftsführer gehört zu den Gründungsmitgliedern der Initiative Service-QualitätDeutschland. Bundesweit engagieren sich schon einige Länder stark. Mecklenburg-Vorpommern hat hier noch Nachholbedarf. „Wir wollen ein Qualitätsversprechen abgeben, auf das sich der Gast auch verlassen kann.“ Dazu gehört auch eine durchgehende Klassifizierung von Hotels und Ferienwohnungen. Wenn das für die Gastgeber eine freiwillige Überprüfung deren Angebots sei, müsse überlegt werden, ob künftig nicht klassifizierte Unterkünfte nicht mehr im Angebot des Tourismusverbandes zu finden sein werden. Vielleicht ist das der Schlüssel, um mehr Erst-Urlauber in die Region zu locken. Derzeit liegt die Zahl der neuen Besucher von Halbinsel und Küstenvorland bei lediglich sieben Prozent. „Das müssen 25 Prozent werden“, meint Raimund Jennert.
