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Schuhe an, fertig - los!

Aktiver Erholungsurlaub auf Fischland-Darß-Zingst

Wandern durch Wald, Sand, Wiese...

Was man alles zu Fuß entdecken kann, ist erstaunlich. Besonders in der Region Fischland-Darß-Zingst, ob am Strand, am Bodden, durch den Wald, am Fluss entlang oder durch Salzgraswiesen schlägeln sich traumhaft schöne Wanderwege und Naturpfade. Sie erleben hier die Natur hautnah, atmen tief die klare Ostseeluft ein und können sich voll und ganz erholen.

Eine besondere Tour ist die Darßer Sterntour, besonders für Einsteiger geeignet. Startpunkt ist das Ostseebad Prerow, Ankunftspunkt das Ostseebad Ahrenshoop. Länge der Wanderung ca. 50.00 km. Die Wanderung führt durch den verwunschenen Darßwald, hinauf zum Leuchtturm Darßer Ort, über ganz junge Dünen und durch uralten Wald - ausgehend vom idyllischen Ostseebad Prerow  dauert sie ca. 3 Tage, fürhrt zum Leuchtturm Darßer Ort, den Boddendörfer Born und Wieck wie auch ins romantische Ahrenshoop. Die Wege sind klar ausgeschildert.


Wandern ist...

eine Ausdauersportart, bei der man sein eigenes Tempo bestimmen kann. Kein schweißtreibendes, sondern ruhiges, kraftvolles Gehen und Laufen. Das Erleben der Natur steht im Vordergrund. Führt der Weg über saftig Salzgraswiesen, durch den stillen Schatten urwüchsiger Wälder, vorbei an eindrucksvollen Naturschauspielen, hat das Glückshormon Endorphin Hochzeit und die Stimmung hebt sich ganz von allein. Bewegung an der frischen Luft sorgt also für gute Laune!

Wichtig ist die richtige Kleidung,

damit man auf jedes Wetter besterns vorbereitet ist. Zahlreiche Hersteller bieten inzwischen moderne Textilien an, die nicht mehr nach Waldschrat aussehen, dazu passend stylisches Schuhwerk!

Auf die richtige Verpflegung achten.

Zwar ist auf Fischland-Darß-Zingst oftmals eine nette Einkehrmöglichkeit nicht weit entfernt, doch auch der weg dorthin kann dem Magen einmal lang werden. Sie sollte einige gesunde Snacks im Wanderrucksack an Bord haben. Zum Beispiel Vollkornriegel, Obst- und Gemüseschnitze (in kleinen Plastikbehältern sind sie sicher verstaut). Auch eine Picknickdecke ist ratsam, denn vielleicht bietet sich ja an der ein oder anderen Stelle eine ideale Gelegenheit für eine Wanderpause.

Nordic Walking

Dieses effektive Training mit den "Skistöckern", das den ganzen Körper fordert, wird aus vielen guten Gründen immer beliebter. Nordic Walking aktiviert 90 % der Körpermuskulatur und bleibt dabei ein schonendes Herz-Kreislauf-Training. Auch Muskelverspannungen im Nacken- und Schulterbereich werden gelöst. Dieses Bewegungserlebnis inmitten unserer einzigartigen Natur, und in der Meeresnähe aerosolhaltigen Luft, hat zu jeder Jahreszeit eine umfassende Gesundheitswirkung auf Körper und Seele.

Wandertipp

für Bernsteinsucher
Wandertipp

Schon einmal Bernstein gefunden? Nein? Sie wissen nicht wo?

Dann nichts wie hin an den Westtrand oder an den Nordstrand von Prerow!

Ganz besonders viel Glück haben Sie nach einem kräftigen auflandigen Sturm.

Der Fischländer Nordic Walking Park

Fit im Urlaub
Der Fischländer Nordic Walking Park

Seit 2008 können Aktive ganzjährig auf neun Routen und gut 50 Kilometern rund um Wustrow walken. Ein Leit- und Beschilderungssystem erleichtert die Orientierung. Die Strecken haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und sind zwischen 1,5 und 8,2 Kilometern lang.

Interessante Wandertouren

Ideen für Ihren Wanderurlaub

In der Werkstatt der Natur

In der Werkstatt der Natur

Route: Darßer Ort (12,4 km)
Typ: Rundweg, Naturwanderung
Wegoberfläche: Waldwege, Strandsand, Holz- und Betonplatten
max. Steigung: keine


Wenn man den Darß besucht, ist ein Ausflug zum Darßer Ort mit seinem Leuchtturm und dem Natureum ein Höhepunkt. Nicht nur wegen seiner landschaftlichen Schönheit ein Genuss für alle Sinne, bietet das Gebiet rund um die wildromantische Landspitze einen beeindruckenden Blick in die Werkstatt der Natur. Hier entsteht täglich neues Land. Was die Wellen der Ostsee am Weststrand abtragen, lagern sie oben am Darßer Ort wieder an. So wächst die Halbinsel stetig nach Norden. Im September und Oktober können Naturfreunde hier die Brunft des Rotwildes vor der Ostseekulisse beobachten. In der geschützten Kernzone des Nationalparks wetteifern kapitale Hirsche lautstark um die Gunst der Hirschkühe und gewinnen dabei die Herzen der menschlichen Zuschauer.

Am nordöstlichen Ende des Festlandes

Am nordöstlichen Ende des Festlandes

Route: Barhöft (10 km)
Typ: Rundweg, Naturwanderung
Wegoberfläche: Asphalt, Wald- und Wiesenwege
max. Steigung: keine (außer zum Aussichtsturm)


Barhöft befindet sich in der nördlichsten Ecke des mecklenburg-vorpommerschen Festlandes, weit ab von den großen Verkehrsströmen der heutigen Zeit. Die Anfahrt ist schon ein Naturerlebnis. Die schmalen Straßen führen im Mai zwischen sattgelben Rapsfeldern hindurch, Kastanienalleen stehen in voller Blütenpracht und recken sich dem blauen Firmament entgegen. Durch einen herrlichen Mischwald geht  es bergab zum Hafen. Nicht weit von befindet sich der hoch aufragenden Aussichtsturm. Wer die gut 17 Meter hinauf klettert, wird mit einem atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft belohnt. Im Norden grüßt der Hiddenseer Leuchtturm, im Osten liegt Rügen und im Westen erkennt man die Hohe Düne bei Pramort.

Auf der Salzstraße zum Großen Ribnitzer Moor

Auf der Salzstraße zum Großen Ribnitzer Moor

Route: Durchs große Ribnitzer Moor (14,7 km)
Typ: Rundweg, Naturwanderung mit Stadtanteil
Wegoberfläche: Sandwege, Asphalt
max. Steigung: gering


Am Boddenhafen von Dierhagen beginnt diese Wanderung. Sie führt mit schönen Ausblicken entlang des Saaler Boddens nach Dändorf. Einst wurde von der Saline in Bad Sülze das weiße Gold mit Kähnen über die Recknitz  nach Dändorf gebracht und auf Pferdefuhrwerke verladen. Diese brachten das Salz an die Ostsee, wo schon Segelschiffe auf den Weitertransport warteten. Man folgt der historischen Salzstraße und kommt bald durch das Große Ribnitzer Moor. Hier wachsen seltene Pflanzen wie Glockenheide, Sonnentau und Gagelstrauch. Wenig später hört man das Rauschen der Ostsee und steht bald am Strand. Hinter den Dünen führt der Weg vorbei an reetgedeckten Ferienhäusern durch Neuhaus und Dierhagen Strand zurück zum Ausgangspunkt.

Auf der Landzunge zwischen den Wassern

Auf der Landzunge zwischen den Wassern

Route: Hinterste Berge bei Barth (10,0 km)
Typ: Rundweg, Naturwanderung
Wegoberfläche: Wald- und Wiesenwege, Asphalt
max. Steigung: keine


Die südliche Boddenküste zeigt ihren Charme in den kleinen Städten und Gemeinden am Ufer und durch die herrliche Natur. Das meist flache Land bietet die perfekten Voraussetzungen für wunderschöne Wanderungen. Die Tour zu den Hintersten Bergen bei Barth verbindet eine entspannte Runde über die Landzunge zwischen Barther Strom und Barther Bodden mit einem kleinen Stadtbummel durch das historische Zentrum von Barth. Die Altstadt ist mit den vielen restaurierten historischen Bürgerhäusern eine Augenweide. Neben dem Besuch des niederdeutschen Bibelzentrums St. Jürgen empfiehlt sich der Aufstieg in die luftige Höhe des Glockenturms von St.-Marien. Von hier oben kann man schon nach einem freien Platz in den Eisdielen am Marktplatz schauen.

Auf den Spuren der Zisterzienser

Auf den Spuren der Zisterzienser

Route: Im Tribohmer Bachtal (6,8 km)
Typ: Rundweg, Naturwanderung
Wegoberfläche: Wald- und Wiesenwege
max. Steigung: mittel


Viele Wandertouren durch die besonders idyllische Natur liegen etwas abseits der heutigen Verkehrsadern und das ist auch gut so. Kann man doch die Seele prima ausspannen lassen, wenn der Verkehrslärm nicht zu hören ist und die Geräusche um einen herum aus natürlichen Quellen stammen. Das sanfte Rauschen der Blätter im Wind, das Plätschern eines kleinen Wasserlaufes, der mehrstimmige Chor der gefiederten Sänger, emsig umher summende Fliegentiere – solche Naturklänge bringen uns Ruhe und Erholung. Das uralte Tribohmer Bachtal bietet all das im Übermaß. In Tribohm selbst steht eine der ältesten Kirchen Pommerns. Wahrscheinlich um 1250 vollständig aus Feldsteinen erbaut, diente sie einst Zisterziensermönchen als Kapelle.

Zwischen Wehrturm und Trebeltal

Zwischen Wehrturm und Trebeltal

Route: Von Wasdow an die Trebel (6,4 km)
Typ: Streckenweg, Naturwanderung
Wegoberfläche: Sandweg, Feldweg, Wiesenweg, Asphalt
max. Steigung: gering


Auf spannenden historischen Spuren wandert man in Wasdow, einem kleinen Weiler am Rand des Trebeltals. Im Uferbereich der Warbel, eines Nebenflusses der Trebel,  steht heute noch ein Gruß aus grauer Vorzeit, der gut erhaltene Rest eines steinernen Bergfrieds. Er gehörte zu einer Wehranlage, welche im 13. Jahrhundert die Ritter von Hobe im Verlauf der deutschen Ostkolonisation zum Schutz der nahen Handelswege zu Lande und auf dem Wasser errichteten. Von hier kann man durch den alten Gutspark zur Wasdower Kirche laufen. Neben der Kirche beginnt der Wanderweg und führt hinaus in die Trebelwiesen. Mit viel Geduld und Ruhe sowie einem Fernglas lassen sich die tierischen Bewohner der Wiesenlandschaft gut beobachten.