Helfen bedeutet Leben

Jacob Teitel und der Verband russischer Juden in Deutschland (1920-1935)

Eröffnung: Sonntag, 11. Februar um 15 Uhr mit Elena Solominski

Eine Ausstellung der Jacob Teitel Akademie

Kuratorin: Dr. Elena Solominski

In der Ausstellung steht Jacob Teitels Engagement für die internationale Anerkennung der Rechte von jüdischen Flüchtlingen im Vordergrund. Er knüpfte Kontakte mit dem deutschen Judentum und engagierte sich für weltweite Solidarität. Teitel betätigte sich aktiv in der internationalen jüdischen Wohlfahrt. Doch nicht nur sein Wirken, auch die Geschichten und Biografien anderer Emigranten und ihr soziales Engagement, werden aufgegriffen und erläutert. Jacob Teitel wurde 1850 in Tschornyj Ostriw (damals Russisches Zarenreich, heute Ukraine) geboren. Er studierte Jura in Moskau und trat 1885 in den Staatsdienst ein. Als einziger jüdischer Untersuchungsrichter Russlands war er vor allem im Wolga-Gebiet des Landes aktiv: In Samara und Saratov. Nach der Oktoberrevolution 1917 emigrierte er – wie auch viele Vertreter der russisch-jüdischen Intelligenz – nach Mittel- und Westeuropa und lebte zuerst in Berlin. 1921 wurde er zum Vorsitzenden des „Verbandes russischer Juden in Deutschland“ gewählt. Der Verband wurde 1935 durch die Nationalsozialisten verboten. 1933 wanderte Teitel nach Frankreich aus, wo er 1939 starb.

"Ich habe immer gedacht, dass der Sinn von Hilfe nicht in materieller Unterstützung liegt, sondern vielmehr darin, dass der Mensch nicht seinen Glauben verliert und sich unendlich einsam und verlassen fühlt". 

Jacob Teitel in einem Interview der Zeitung "Rul`", Berlin, 1923

 

Veranstaltungsort

Max-Samuel-Haus Rostock
Schillerplatz 10
18055 Rostock

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Max-Samuel-Haus
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Telefon: +49 381 4923209
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Datum
vom 13.02.2024 bis 03.05.2024
Veranstaltungskategorie
Ausstellung
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Preis

Ticket Normal: 4 €
Ticket Ermäßigt (bis 18 Jahre und StudentInnen mit AStA-Kulturticket): ab €

Führungstermine mit Steffi Katschke oder Ulf Heinsohn: dienstags und donnerstags jeweils um 17.00 Uhr am 22.02. / 05.03. / 11.04. / 25.04.

Kuratorinnenführung auf Russisch am Sonntag, 17. März um 12 Uhr, auf Deutsch um 15 Uhr

 


je 7 € Eintritt (bis 18 Jahre und Student:innen mit AStA-Kulturticket frei)