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Auf Spurensuche in der Region Fischland-Darß-Zingst

Die Region auf den thematischen Pfaden entdecken

Fischland-Darß-Zingst hat eine bewegte maritime Vergangenheit, bietet Inspiration für Malerei und Fotografie,  wartet mit viel Natur auf und überzeugt auch kulinarisch. In den Orten auf der Halbinsel und im Küstenvorland kann man dank der thematischen Pfade in die Geschichte der Region eintauchen, besonders inspirierende Aussichten entdecken, moderne Kunst im Freien bewundern, die Natur besser kennenlernen und regionale Produkte verkosten. 

Von Seefahrern und Bäderwesen  – Die historischen Pfade

In Prerow, Wieck und Born wird die Vergangenheit der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst erlebbar. Auf dem Haustürenpfad im Ostseebad Prerow entdeckt man die wohl kunstvollsten Überbleibsel aus der Zeit der Segelschiffart. Inspiriert von ihren Reisen in die weite Welt, ließen sich die Seeleute in der Heimat ganz besondere Türen für ihre Häuser anfertigen, die sie mit ihrer reichen Ornamentik unter anderem vor Unglück beschützen und ihnen Lebenskraft schenken sollten. Heute sind die bunten Haustüren längst zu einem Markenzeichen der Region geworden.  In Born gibt es ebenfalls  viele Geschichten, die von der bewegten Vergangenheit des Boddenortes erzählen. Im ganzen Ort sind alte Buhnenpfähle mit den Informationstafeln der Kulturstraat vor wichtigen Gebäuden aufgestellt. „Peterssons Hof“ und der „Borner Hof“ waren zum Beispiel die ersten Hotels im Ort, die noch heute an das Bäderwesen erinnern. Dank alter Fotografien lassen sich auch in Wieck auf dem Postkartenpfad noch Spuren dieser Ära finden. Eine alte Ansicht zeigt zum Beispiel, dass es dort, wo sich am Bodden heute nur noch das Schilf im Wind wiegt, früher einmal einen Strand gab, der extra für die Badegäste aufgeschüttet wurde. Von den Umkleidekabinen und Strandkörben, fehlt inzwischen zwar jede Spur, aber mit ein bisschen Fantasie kann man sich vorstellen, wie hier einst die Urlauber in der Sonne gelegen haben.     

Wenn Kunst und Natur aufeinandertreffen – Die Kunstpfade

Im Ostseebad Ahrenshoop sieht man die Welt im wahrsten Sinne des Wortes in einem ganz besonderen Licht. Ahrenshoop war daher schon immer Anziehungspunkt für Kunstschaffende. Im Jahr 1892 gründete sich hier die Künstlerkolonie Ahrenshoop, die bis heute weit über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns bekannt ist. Die Orte, an denen Künstler wie Paul Müller-Kaempff ihre Bilder malten, können auf dem Kunstpfad von Ahrenshoop erkundet werden. Auch auf dem OLYMPUS FotoKunstPfad im Ostseeheilbad Zingst steht die Kunst im Mittelpunkt. Insgesamt zwölf Objekte laden die Besucher dazu ein, mit den Kameras, die man im Ort kostenlos ausleihen kann, auf Fotosafari zu gehen. So erlebt man Strand und Ort auf eine einzigartige Weise und schaut sich alles aus den verschiedensten Perspektiven an. 

Aktiv in der Natur – Die Waldpfade von Graal-Müritz

Verlässt man die Straßen der Ostseebäder und Erholungsorte, taucht man in der Region Fischland-Darß-Zingst augenblicklich in die Natur ein. In Graal-Müritz soll diese auf den Waldpfaden auf eine ganz besondere Art erlebbar gemacht werden. Auf dem Barfußpfad können die Besucher ihre Sinne schärfen und dabei ihrer Umgebung näherkommen. Auf anderen Entdecker- und Lehrpfaden, die sich hier befinden, können Besucher sich mit Flora und Fauna der Region bekanntmachen, entdecken, wie wichtig die Küstenwälder für uns sind und auf dem Spielplatz am Seeblick auch gleich selbst ausprobieren, wie das mit dem Küstenschutz so funktioniert.     

Kulinarische Entdeckungen im Recknitztal – Die Mühlentour

In der Region Fischland-Darß-Zingst gibt es eine Vielzahl regionaler Produzenten. Die Mühlentour führt zu drei von ihnen. In der Senfmühle in Schlemmin erfährt man, wie aus den weißen und braunen Senfkörnern Schritt für Schritt das fertige Produkt entsteht. Auch in der Ostseemühle in Langenhanshagen kann man einen Blick hinter die Kulissen werfen und dabei zusehen, wie aus ganzen Kernen und Nüssen langsam Öl und Mehl entstehen. Station Nummer drei ist der Salzturm von Trinwillershagen, in dem man mehr über das weiße Gold erfährt und auch besondere lokale Rezepturen, wie das „Darßer Urwaldsalz“ oder das „Recknitztaler Fischsalz“,  probieren darf.