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Vinetastadt Barth

Kleine Stadt am Bodden

Die kleine Stadt am Bodden ist seit Januar 2015 "staatlich anerkannter Erholungsort"! Lassen Sie sich einladen in die malerisch gelegene Stadt zwischen Meer und Binnenland. Barth ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert!


Die Ursprünge der Stadt Barth liegen bis heute im Dunkel der Geschichte und bieten Raum für Gründungstheorien der verschiedensten Art. Die neuere Forschung brachte Barth sogar mit der sagenumwobenen, goldenen Stadt Vineta in Verbindung, welche auch als das Atlantis des Nordens bezeichnet wird. Historisch gesichert ist, dass nach der Christianisierung Pommerns, die im Jahre 1168 mit der Zerstörung der slawischen Burg Arkona auf Rügen durch die Dänen ihren Abschluss fand, die ersten deutschen Kolonisatoren in das Land strömten.
Zwischen zwei slawischen Fischerdörfern entstand wohl in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts auf einer Erhebung eine deutsche Marktsiedlung. Ihr wurde im Jahre 1255 vom Rügenfürsten Jaromar II. das lübische Stadtrecht verliehen. Die beiden slawischen Burganlagen im Süden und Nordwesten der Stadt mussten auf Forderung der Bürger abgetragen werden. Urkunden aus jener Zeit beweisen, dass sich die Stadt großer Sympathien der Rügenfürsten erfreute. Der letzte des Ranengeschlechts war Witzlaw III. - der einzige Minnesänger des norddeutschen Raumes. Er ließ um 1315 in Barth ein Schloss errichten, in dem er oft residierte.


Die Vineta-Sage

"An einem Ostermorgen hütete ein Schäferjunge seine Herde nahe dem Strand. Als er über die Ostsee blickte, die in der Sonne schimmernd ruhig dalag, stieg mit einem Male eine alte, ehrwürdige Stadt aus dem Wasser empor. Gerade vor ihm tat sich das reich verzierte Tor in der Mauer auf.
Erstaunt und wie von einem Trugbild geblendet saß er da. Dann aber sprang er auf und lief neugierig hinein. Die Wächter, bärtige Männer mit Spießen und Hellebarden, ließen ihn ungehindert durch und gleich sah er sich mitten unter Menschen, die sonderbar altertümlich aber prächtig gekleidet waren. Die Männer trugen lange pelzbesetzte Mäntel und federgeschmückte Barette. Die Frauen gingen in Samt und Seide gekleidet und vom Hals hingen ihnen schwere, mit Edelsteinen besetzte Goldketten herab.
Die Straßen der Stadt waren von ungeheurer Pracht. Von den Häusern war eines immer prunkvoller gebaut als das andere, mit Fenstern aus buntem Glas, mit Säulen von weißem Marmor und Alabaster, mit reich verzierten Giebeln und die vergoldeten Ziegel ihrer Fassaden tauchten die Straßen in hellen Glanz und Schein. Von den Dächern schimmerte pures Gold. [...]"

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