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Erholungsort Barth

Die kleine Stadt am Bodden


Die kleine Stadt am Bodden ist seit 2014 staatlich anerkannter Erholungsort. Die einmalige Lage zwischen Ostsee und Binneland, das kulturelle Angebot der Stadt, ihre maritime Vergangenheit und die optimale Ausgangslage für Aktivtouren in die Umgebung machen Barth zu einem erholsamen Ausflugsziel, abseits der Touristenströme auf dem Darß. Ob Radfahren, Wandern, Essen gehen, Einkaufen oder schlichtweg flanieren - Barth ist einen Ausflug per Rad, Bus, Schiff oder Pkw wert!

Barth hat eine ereignisreiche Geschichte und langgelebte Traditionen. Die Ursprünge der Stadt Barth liegen bis heute im Dunkel der Geschichte und bieten Raum für Gründungstheorien der verschiedensten Art. Die neuere Forschung brachte Barth sogar mit der sagenumwobenen, goldenen Stadt Vineta in Verbindung, welche auch als das Atlantis des Nordens bezeichnet wird. Historisch gesichert ist, dass in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts auf einer slawischen Erhebung eine deutsche Marktsiedlung entstand. Ihr wurde im Jahre 1255 vom Rügenfürsten Jaromar II. das lübische Stadtrecht verliehen. Der letzte des Rügenfürst in Barth war Witzlaw III. - der einzige Minnesänger des norddeutschen Raumes. Er ließ um 1315 in Barth ein Schloss errichten, in dem er oft residierte. In seiner 30-jährigen Regierungszeit gründete er 1582 in Barth eine "Fürstliche Hofdruckerei", aus der in den 22 Jahren ihres Bestehens eine Reihe von Schriften und die berühmte Niederdeutsche Barther Bibel hervorgingen.

Im 16./17. Jahrhundert wurde in Barth Bier gebraut, das aufgrund seiner vorzüglichen Qualität bis nach Nowgorod und Marseille exportiert wurde. Im Jahre 1727 ließ der Kaufmann Jochim Meinke das erste seegehende Schiff bauen. Doch erst nach dem Anschluss Vorpommerns an Preußen im Jahre 1815 entwickelte sich Barth allmählich zu einem Standort des Schiffbaus und der Reedereien. Im Jahre 1872 gab es fünf Werften und 18 Reedereien. Mit der Anzahl ihrer Schiffe nahm die Stadt die zweite Stelle in Preußen ein. Eine Königliche Navigationsschule bildete von 1863 bis 1924 Steuerleute und Kapitäne aus. Barth nannte sich stolz "See- und Handelsstadt".

Am Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Barth viele Handwerke und Industrien: eine Pommersche Eisengießerei und Maschinenfabrik, eine Fischkonservenfabrik, eine Zuckerfabrik, eine Dampfmühle, eine Molkerei und eine Jutespinnerei sowie viele anderer kleinere Betriebe.

 

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Barth Information

"Wir sind Zimmervermittlung, Touristinfo und Ticketshop in Einem und Mo-Sa für euch da."

Ostseeflughafen Stralsund-Barth

Die Region aus der Luft. Es stehen viersitzige Flugzeuge vom Typ Cessna 172 zur Verfügung, hier können drei erwachsene Fluggäste bzw. zwei Erwachsene und zwei Kinder bis zum Alter von 10 Jahren, mitfliegen.

Barther Brauerei
Bier brauen ist die Leidenschaft von Axel Haamann aus Barth. Der Brauer und Mälzer hat die örtliche Brauerei im Juni 2010 übernommen und stellt hier "Barther Bier" her.
Bibelzentrum Barth
Erlebnisausstellung zur Bibel – mit der Barther Bibel von 1588 als prominentester Vertreterin, einem Bibelgarten und christlichen Rosengarten. Staatlich anerkannter Lernort mit verschiedenen Kultur- und Bildungsveranstaltungen für Einzelpersonen, Gruppen, Schulklassen, SchiLF-Tage u.a.

Barths bewegte Geschichte

Barth hat eine ereignisreiche Geschichte und langgelebte Traditionen. Die Ursprünge der Stadt Barth liegen bis heute im Dunkel der Geschichte und bieten Raum für Gründungstheorien der verschiedensten Art. Die neuere Forschung brachte Barth sogar mit der sagenumwobenen, goldenen Stadt Vineta in Verbindung, welche auch als das Atlantis des Nordens bezeichnet wird. Historisch gesichert ist, dass in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts auf einer slawischen Erhebung eine deutsche Marktsiedlung entstand. Ihr wurde im Jahre 1255 vom Rügenfürsten Jaromar II. das lübische Stadtrecht verliehen. Der letzte des Rügenfürst in Barth war Witzlaw III. - der einzige Minnesänger des norddeutschen Raumes. Er ließ um 1315 in Barth ein Schloss errichten, in dem er oft residierte. In seiner 30-jährigen Regierungszeit gründete er 1582 in Barth eine "Fürstliche Hofdruckerei", aus der in den 22 Jahren ihres Bestehens eine Reihe von Schriften und die berühmte Niederdeutsche Barther Bibel hervorgingen.

Im 16./17. Jahrhundert wurde in Barth Bier gebraut, das aufgrund seiner vorzüglichen Qualität bis nach Nowgorod und Marseille exportiert wurde. Im Jahre 1727 ließ der Kaufmann Jochim Meinke das erste seegehende Schiff bauen. Doch erst nach dem Anschluss Vorpommerns an Preußen im Jahre 1815 entwickelte sich Barth allmählich zu einem Standort des Schiffbaus und der Reedereien. Im Jahre 1872 gab es fünf Werften und 18 Reedereien. Mit der Anzahl ihrer Schiffe nahm die Stadt die zweite Stelle in Preußen ein. Eine Königliche Navigationsschule bildete von 1863 bis 1924 Steuerleute und Kapitäne aus. Barth nannte sich stolz "See- und Handelsstadt".

Am Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Barth viele Handwerke und Industrien: eine Pommersche Eisengießerei und Maschinenfabrik, eine Fischkonservenfabrik, eine Zuckerfabrik, eine Dampfmühle, eine Molkerei und eine Jutespinnerei sowie viele anderer kleinere Betriebe.

Barther Boddenbühne
Im Jahre 1999 entstand aus dem ehemaligen Kulturhaus der Zuckerfabrik die Barther Boddenbühne, eine der Spielstätten der Vorpommerschen Landesbühne Anklam
Vineta-Museum Barth
Das Vineta-Museum zeigt Dauerausstellungen zur Barther Bibel, zur Barther Geschichte und zur Vineta-Sage, die dem Museum den Namen gab.